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Indianer Artikel und Traumfänger

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir  Ihnen eine große Auswahl an Dreamcatcher, Traumfänger und indianischem Schmuck sowie Ritualgegenständen und Kunsthandwerks Artikel. Bitte berücksichtigen Sie, dass es sich bei unseren Traumfängern, Schmuck, Ritual- und Kunsthandwerks Artikel um Handarbeiten handelt. Abweichungen von den hier gezeigten Bildern in Form, Farbe und Größe sind deshalb unvermeidlich! Dies ist auch gewünscht,da es sich eben nicht um maschinell hergestellte Massenware handelt. Jedes Stück ist ein Unikat.

Der Traumfänger (englisch Dreamcatcher) -- Und die bösen Träume gehören der Vergangenheit an!

Nach indianischer Mythologie fangen die Traumfänger Ihre Träume in der Nacht auf. Sie weisen die schlechten Träume an den Knotenpunkten des sorgsam geflochtenen Netzes ab.
Sie verbrennen im Morgengrauen durch die ersten Sonnenstrahlen. Die guten Träume hingegen finden den Weg zum Mittelloch und gleiten an den Federn zum Träumenden hinab.

Dem Glauben der Nordamerikanischen Indianer zufolge sind wir von einer unsichtbaren Welt mit magischen und geheimnissvollen Kräften, sowie guten und bösen magischen Wesen umgeben.
Die einfachste Möglichkeiten, um mit der unsichtbaren Welt in Kontakt zu treten, war das Träumen.
Beim Fasten und Meditieren über sich selbst und die Natur warteten die Indianer auf Fantasiebilder, so genannten Visionen, die ihnen eine bestimmte Richtung in ihrem Leben aufzeigen sollten.
Gestalten, Tiere und Dinge, die in einem Traum oder einer Vision vorkamen, waren Boten der Geisterwelt oder Schutzgeister.
Jeder Indianer hatte seinen persönlichen Schutzgeist, der übernatürliche Kräfte besaß und damit seinen Schützling stärkte.

Ein magischer Traum konnte das Leben eines Indianers von heute auf morgen völlig verändern. Doch in der Nachtluft tummelten sich nicht nur die guten, sondern auch die bösen Träume.
Um sich vor solchen Träumen zu schützen, fertigten die Indianer Traumfänger. Auch heute noch gibt es viele Geschichten über die Herkunft des Traumfängers.
Die Legenden werden mündlich überliefert und können daher je nach Ursprungsregion variieren.


Die traditionelle Legende:

In alten Zeiten hatte ein Kind eines Indianerstammes jede Nacht böse Träume. Seine Mutter sorgte sich deswegen sehr und suchte in ihrer Not Hilfe bei der alten, weisen Spinnenfrau. Diese hörte sich den Kummer der Mutter an und zeigte ihr das Geheimnis des Traumfängers: Sie band aus Weidenzweigen den ewigen Ring des Lebens, darin webte sie ein Spinnennetz mit einem Loch in der Mitte und schmückte den Traumfänger mit Federn, Heil- und Edelsteinen. Die guten Träume sollten ihren Weg durch das Loch finden und an den herabhängenden Federn zu dem schlafenden Kind gelangen. Die Steine sollten es beschützen. Die bösen Träume aber sollten sich im Spinnennetz verheddern und kleben bleiben, um mit dem ersten Sonnenstrahl am Morgen auf ewig zu verschwinden. Die Indianerin ging mit dem Traumfänger der Spinnenfrau zurück in ihr Dorf und hängte den geschmückten Reifen in ihrem Tipi auf. In der darauf folgenden Nacht schlief ihr Kind so ruhig und tief wie schon lange nicht mehr, denn kein böser Traum störte seinen Schlaf. Seit dieser Zeit bewahren die Indianer das Geheimnis des Traumfängers und geben es von Generation zu Generation weiter.

Die Legende der Lakota Sioux Indianer:

In einem Land vor unserer Zeit, begab sich der alte Medizinmann der Lakota-Sioux Indianer auf den Berg der Weisheit, um zu meditieren und die Ahnen um Rat zu befragen. In einer Vision erschien ihm der große Lehrer der Weisheit Iktomi in Gestalt einer großen Spinne und sprach zu dem Medizinmann über den Zyklus des Lebens - von der Geburt bis zur Kindheit, vom Erwachsenenalter bis zum Greisenalter, bis schließlich der Tod diesen Zyklus beendet. Während Iktomi (die Spinne) sprach nahm sie einen mit Federn, Perlen und Fell verzierten Weidenreif zur Hand, und begann ein Netz darin zu spinnen. Iktomi erklärte dem Medizinmann dass den Menschen in jeder Lebensphase gute und schlechte Kräfte begegnen, und es an ihnen liegt zu entscheiden welchen man folgt. Folgt man den gute, werden Sie einen in die richtige Richtung lenken, folgt man jedoch den bösen, werden sie einen fehlleiten und verletzen. Als Iktomi seine Ausführungen beendet hatte, gab er dem Medizinmann das Netz und sagte: „Schau, das Netz ist ein vollkommener Kreis, aber beachte das Loch im Zentrum des Netzes. Benutze das Netz, um Dir und Deinem Volk zu helfen, Ziele zu verwirklichen und nutze die Ideen, Träume und Visionen Deines Volkes in sinnvoller Weise. Wenn Du an den Großen Geist glaubst, wird das Netz wertvolle und nützliche Ideen einfangen, während die schädlichen durch das Loch fallen und verschwinden.”
Der Medizinmann gab seine Vision an sein Volk weiter, und von da an gebrauchen die Sioux-Indianer den Dreamcatcher als Netz des Lebens: Der Dreamcatcher wird über den Betten aufgehängt, um ihre Träume zu filtern. Das Gute ihrer Träume wird im Netz des Traumfängers gefangen und begleitet sie – aber das Böse rinnt durch das Loch im Zentrum und ist nicht länger ein Teil von ihnen. Die Sioux glauben, dass der Dreamcatcher das Schicksal ihrer Zukunft entscheidet.

Die Legende der Ureinwohner Australiens - der Aborigines:

Die Seelenfrau diente der Gemeinschaft als Traumfängerin. Alle Menschen träumen, nicht jeder macht sich die Mühe, sich an seine Träume zu erinnern und die darin enthaltenen Botschaften zu entziffern, aber wir träumen alle. Träume sind Schatten der Realität, von allem was auf dieser Welt geschieht, gibt es auch ein Abbild in der Traumwelt. Und dort findet man zu allem eine Antwort.
Die Spinnennetze wurden bei einer aus Tänzen und Liedern bestehenden Zeremonie als Hilfsmittel eingesetzt. Man bat das Universum auf diese Weise um eine Führung durch die Welt der Träume. Die Seelenfrau half dem Träumenden dann, die Botschaft in seinem Traum zu deuten. Es gab Ahnenträume aus der Zeit, als der Gedanke die Welt erschuf; es gab Wachträume wie zum Beispiel die tiefe Meditation; es gab Schlafträume und viele andere mehr. Die Stammesangehörigen nehmen die Hilfe der Traumfänger bei den unterschiedlichsten Problemen in Anspruch. Wenn sie sich über ihre Beziehung zu einem anderen Menschen nicht im klaren sind, Probleme mit der Gesundheit haben oder nicht verstehen, welchen Sinn eine bestimmte Erfahrung haben soll, suchen sie die Antwort auf ihre Fragen stets im Traum. Für uns "Veränderte Menschen" gibt es nur einen Zugang zur Traumwelt: den Schlaf. Aber die "Wahren Menschen" können sich auch im wachen Zustand in die Bewusstseinsebene des Traums versetzen. Da sie sich nicht mit Hilfe bewusstseins-verändernder Drogen in die Traumwelt begeben, sondern einfach durch Atemtechnik und Konzentration, handeln sie sehr bewusst. Die Stammesangehörigen träumen nachts nur, wenn sie einen Traum herbeigerufen haben. Der Schlaf ist für ihre Körper eine wichtige Zeit der Ruhe und Erholung. In diesen Stunden sollen die Energien nicht auf mehrere Vorhaben gleichzeitig gelenkt werden. Sie glauben, dass wir "Veränderten Menschen" nachts träumen, weil es in unserer Gesellschaft nicht erlaubt ist, tagsüber zu träumen. (Quellee der Legende der Ureinwohner Australiens - der Aborigines: aus dem Buch "Traumfänger" von Marlo Morgan)

Die Beschreibungen basieren auf alten Überlieferungen. Alle Angaben zu körperlichen Wirkungen sind grundsätzlich nicht als wissenschaftlich gesicherte medizinische Erkenntnisse zu verstehen.